Wer machte Obama zum ersten Mann im Staate? Analyse der US-Präsidentschaftswahl 2008

Die Präsi­dentschaftswahl im Jahr 2008 in den USA ist schon lange Ver­gan­gen­heit und von der Oba­ma­nia scheint nicht mehr viel übrig geblieben zu sein. Auch den Spruch "Yes we can" will nie­mand mehr, in welcher Abwand­lung auch immer (z. B. "Yes we Gauck"), hören.

Ganz im Gegen­teil: die Obama Admin­is­tra­tion steht vor ver­schieden­sten Prob­le­men, neben zahlre­ichen außen­poli­tis­chen Her­aus­forderun­gen nicht zuletzt den bevorste­hen­den Midterm elec­tions, über deren möglichen Aus­gang allerorts schon fleißig spekuliert wird; ein von manchen schon als recht sicher gel­tendes ungün­stiges Ergeb­nis für die Demokraten würde die Hand­lungs­fähigkeit der Regierung stark ein­schränken und Obama würde man­gels poli­tis­cher Unter­stützung aus dem Kongress für den Rest seiner ersten Amt­szeit zu einem soge­nan­nten lame duck pres­i­dent werden.
Trotz­dem sollte man den let­zten Präsi­dentschaftswahlkampf in den USA nicht so schnell vergessen. Es wird wohl auf lange Zeit einer der bemerkenswertesten Wahlkämpfe in der Geschichte der USA bleiben. Um nur zwei der High­lights zu erwäh­nen: ein­er­seits wuchs die Kam­pagne der Demokraten zeitweilig zu etwas, das Merk­male einer Bewe­gung zeigte, und zweit­ens war das Ende des Wahlkampfes vom Aus­bruch der größten Wirtschaft­skrise seit den 1930er Jahren über­schat­tet. Let­zten Endes errang das Demo­c­ra­tic Ticket Obama/Biden den Sieg über ihre Kon­tra­hen­ten der Repub­likanis­chen Partei McCain/Palin.
Warum und wieso wer wen gewählt hat, habe ich Anfang 2009 ver­sucht, in einer kurzen Arbeit mit­tels einer Analyse der Exit-Poll-Daten herauszufinden.

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