Eine Farce auf der Bühne eines großen historischen Ereignisses: Glenn Becks "Restoring Honor" Rally

Ich habe Glenn Becks Ver­anstal­tung "Restor­ing Honor Rally" auf C-Span mitver­folgt und möchte meine Ein­drücke schildern.
Glenn Beck eröffnet die Ver­anstal­tung mit einem pathetis­chen Appell an die tausenden Zuschauer. Er meint, alle Amerikaner müssten sich fragen, wo denn die neuen George Wash­ing­tons und Abra­ham Lin­colns seien und er ver­fällt sogle­ich in einen wein­er­lichen Ton. Doch zuerst, meint Beck, muss gemein­sam gebetet werden.

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Grasstopsters: die Geldgeber im Hintergrund der Tea Party

Wer sich ein wenig mit der Innen­poli­tik der USA beschäftigt, der kennt die soge­nan­nte Tea Party Bewe­gung, die sich seit ger­aumer Zeit durch laut­starke Proteste und schrille Per­sön­lichkeiten (z. B. Sarah Palin, Glenn Beck) in ihrem Umkreis bemerk­bar macht. Dabei han­delt es sich um eine breite, inho­mo­gene Koali­tion von amerikanis­chen Bürg­ern, die eines eint: eine tiefe Unzufrieden­heit mit der Poli­tik der Obama Admin­is­tra­tion. Anson­sten vere­int sich hier eine große Band­bre­ite von Ein­stel­lun­gen. Sie reicht von ent­täuschten Kon­ser­v­a­tiven, für die die meis­ten Repub­likaner zu lib­eral gewor­den sind (z. B. John McCain, der jedoch im gerade laufenden Wahlkampf ver­sucht dieses Image durch einen Recht­sruck loszuw­er­den), über Lib­ertäre, die einen grund­soli­den Anti-Steuerstaats-Fetischismus pfle­gen, bis hin zu Ras­sis­ten, die noch immer nicht ertra­gen können, einen far­bigen (nur am Rande sei erwähnt, dass anscheinend immer mehr Men­schen in den USA glauben, Obama sei ein Muslim) Präsi­den­ten zu haben.

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